©
 © envato/KI

Oldtimertraktoren und Smart Farming





Von der Heugabel zur vernetzten Maschine

Die Landwirtschaft hat sich über Generationen hinweg grundlegend verändert. Auf körperliche Arbeit mit einfachen Werkzeugen folgten die Mechanisierung durch Hilfsgeräte, der Einsatz von Zugtieren und später die Motorisierung. Heute prägen Digitalisierung, Automatisierung und vernetzte Systeme den Arbeitsalltag auf dem Feld.

Die Herbstmesse im Messequartier Dornbirn greift diese Entwicklung auf und macht sie in der Themenwelt Smart Farming sichtbar. BesucherInnen erleben Landtechnik, die Daten nutzt, Prozesse strukturiert und fundierte Entscheidungen ermöglicht. Gleichzeitig zeichnet die Ausstellung den Weg von den ersten landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten über klassische Traktoren und einen frühen Unimog bis zu modernen High-Tech-Maschinen nach.

Landtechnik verständlich aufbereitet

Im Fokus steht eine klare Einordnung. Die Themenwelt zeigt, wie Maschinen, Assistenzsysteme und digitale Anwendungen zusammenwirken. Einzelne Komponenten stehen nicht isoliert, sondern fügen sich zu funktionierenden Abläufen im Betrieb.

Gezeigt werden Lösungen, die bereits im Einsatz stehen. Präzise gesteuerte Anbaugeräte, digitale Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen veranschaulichen, wie moderne Landtechnik heute arbeitet. Moderne Traktoren, hochentwickelte Anbaugeräte und Spezialfahrzeuge für die Bewirtschaftung im Berggebiet ergänzen die Ausstellung. Karl Wohllaib Landtechnik aus Thal und TerraTec aus Bludenz präsentieren aktuelle Maschinen und Geräte für die Land- und Forstwirtschaft. Die Ausstellung schafft damit einen direkten Bezug zur Praxis und zeigt, wie sich neue Technologien in den Arbeitsalltag integrieren lassen.
 © Lothar Spurzem  Wikipedia

Vom klassischen Traktor zur vernetzten Maschine

Ein Teil der Ausstellung widmet sich der technischen Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft. Er zeigt, wie die Erfindung des Verbrennungsmotors Ende des 19. Jahrhunderts den Einsatz von Standmotoren und später von Traktoren ermöglichte und damit den Arbeitsalltag nachhaltig veränderte.

Klassische Traktoren aus der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg veranschaulichen diese Entwicklung. Zu sehen sind unter anderem ein Lanz Bulldog mit markantem Einzylinder-Glühkopfmotor, Modelle von Steyr, Eicher und Deutz sowie eines der frühen Unimog-Fahrzeuge. Der Unimog wurde als „Universales Motor-Gerät“ ursprünglich für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt.

Fragen aus der Praxis im Mittelpunkt

Die Themenwelt richtet den Blick bewusst auf zentrale Fragestellungen der Branche. Wie verändert Digitalisierung die Arbeit auf dem Feld? Welche Rolle spielen Daten bei der Bewirtschaftung? Und wie weit reicht Automatisierung bereits heute?

Die Herbstmesse übersetzt diese Themen in konkrete Anwendungen. Beispiele aus der Praxis machen die Entwicklungen nachvollziehbar und erleichtern die Einordnung. So entsteht Orientierung in einem Bereich, der sich laufend weiterentwickelt.

Ein Blick über Generationen hinweg

Die Themenwelt Smart Farming verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Land- und Forstwirtschaft. Sie spannt den Bogen von der Arbeit mit Heugabel, Werkzeugen und Zugtieren über Oldtimertraktoren und die Motorisierung bis hin zu digital vernetzten Maschinen.

Die Gegenüberstellung historischer Exponate und moderner Technik zeigt, wie sich Arbeitsabläufe und Anforderungen über Generationen verändert haben. Landtechnik entwickelt sich zunehmend zur High-Tech-Branche und bleibt zugleich eng mit der Arbeit auf dem Feld und im Gelände verbunden. Wissen, Erfahrung und technisches Verständnis greifen dabei ineinander.
 © envato/KI

Factbox

78. Herbstmesse
9. bis 13. September 2026
Messequartier Dornbirn
Eintritt 6 Euro

Öffnungszeiten
Täglich von 10 bis 18 Uhr
Abendkonzerte mit verlängerten Öffnungszeiten im Mohrenbräu Wirtschaftszelt

Fairs & Events
Tickets & Contact
Arrival & Parking