Die BesucherInnen schätzten die Mischung aus Information und Erlebnis. Ein kompakter Überblick über das Modelljahr 2026 ermöglichte direkte Vergleiche zwischen Marken und Antriebsarten. Historische Exponate setzten einen deutlichen Kontrast zur Technik von morgen und gaben der Schau Profil. Die räumliche Nähe zu den AusstellerInnen förderte Beratung auf Augenhöhe und persönliche Gespräche, was zu klaren Entscheidungen führte.
Aus Sicht des Handels schloss die Messe eine seit Jahren bestehende Lücke. „Die AustroMobil hat einen starken Start hingelegt“, resümierte Rudi Lins vom gleichnamigen Autohaus. „Die Qualität der Gespräche war hervorragend, und das Interesse an unseren Modellen enorm. Für uns steht fest: Diese Messe ist eine Bereicherung für die Region, und wir blicken mit großer Vorfreude auf die kommenden Ausgaben.“
Manuel Brunner, Geschäftsführer des Autohauses Ellensohn, betonte: „Der Autohandel wünscht sich seit Längerem eine reine Automobilmesse für EndkundInnen in Vorarlberg. Jetzt zeigt sich, dass das Interesse da ist. Wir erleben täglich viele kauf- und fahrzeuginteressierte BesucherInnen an unserem Stand.“
Inhaltlich rückten elektrische und hybride Antriebe, alltagstaugliche Fahrzeugklassen und weiterentwickelte Assistenzsysteme in den Mittelpunkt. Alexander Lau von Schneider Automobil beschrieb die Gespräche am Stand: „Die Elektromobilität gewinnt weiter an Bedeutung. Viele BesucherInnen fragten zuerst nach Reichweite, Ladeinfrastruktur und alltagstauglichen Einsatzmöglichkeiten. Auch Hybridmodelle bleiben relevant, der Trend verschiebt sich jedoch spürbar in Richtung E‑Antrieb.“
Marktüberblick im direkten Modellvergleich
Die Messe verdeutlichte zentrale Entwicklungen der Branche und unterstützte eine sachliche Einordnung der Neuheiten. „Viele BesucherInnen nutzen die Messe, um sich einen Überblick über verschiedene Marken zu verschaffen. Einige kommen mit klaren Vorstellungen, viele möchten sich aber zuerst orientieren und vergleichen“, erläuterte Manuel Angerer vom Autohof Lingg. BesucherInnen prüften Raumkonzepte, Assistenzsysteme und Konnektivität unmittelbar am Fahrzeug. Die HändlerInnen erklärten vor allem die Technik der neuesten elektrisch angetriebenen Modelle und beantworteten Fragen zu Lade‑ und Serviceanforderungen.
Technikgeschichte als ergänzende Kompetenzschau
Die Sonderausstellung 140 Jahre Automobil gehörte zu den stark besuchten Bereichen. Modelle wie der W30 Versuchswagen, der Mercedes 300 SL „Gullwing“ und der Porsche 959 verbanden technische Entwicklung mit der Gegenwart. Hans‑Joachim Stuck gab Einblicke in internationale Motorsportthemen und Stationen seiner Karriere. „Der schönste Moment auf der Messe war für mich persönlich neben der Sonderschau mit den Oldtimern, Herrn Stuck zu treffen, mich mit ihm zu unterhalten und am Schluss ein Autogramm zu bekommen“, berichtete der Besucher Karl Fritzer.
AustroMobil 2026 überzeugt als neue Mobilitätsplattform
Die AustroMobil präsentierte sich als regionale Mobilitätsplattform, auf der Handel und BesucherInnen direkt ins Gespräch kamen. „Mit der AustroMobil haben wir bewiesen, dass regionale Messen dann erfolgreich sind, wenn sie Fachkompetenz und Publikumsnähe vereinen. Das positive Echo der Markenhändler und unserer Besucher bestätigt unseren Kurs. Wir werden das Thema Mobilität konsequent weiterdenken und die Messe als festen Ankerpunkt für den Fahrzeughandel in Vorarlberg ausbauen“, hielt Nilly Nail, Geschäftsführer der Messe Dornbirn, fest.