Bundeskanzler Christian Stocker betonte in seiner Eröffnungsrede die große Vielfalt regionaler Messen und ihren Stellenwert als Plattform für Austausch und Inspiration: „Messen wie die SCHAU! zeigen eindrucksvoll, wie breit das Angebot in den Regionen ist. BesucherInnen erleben hier eine Vielfalt an Unternehmen, Ideen und konkreten Angeboten, die ihren Alltag direkt betreffen. Diese Mischung macht die Messe zu einem wichtigen Treffpunkt, der regionale Strukturen stärkt und wirtschaftliche Impulse setzt“, sagte Stocker.
An diese Einordnung knüpfte Landeshauptmann Markus Wallner an und rückte die wirtschaftliche Rolle des direkten Austauschs in den Mittelpunkt. Er verwies darauf, wie sichtbar sich auf der Messe das Zusammenspiel von Betrieben und Publikum zeigt: „Viele Unternehmen erklären ihre Produkte am liebsten im direkten Gespräch. Hier sieht man deutlich, wie BesucherInnen vergleichen, ausprobieren und nachfragen. Dieser Austausch ist ein fester Teil der regionalen Wirtschaft“, so Wallner.
Weiterentwickeltes Messekonzept und strukturierte Themenwelten
Die SCHAU! 2026 präsentiert sich erstmals mit einem überarbeiteten Messekonzept, das Inhalte klar ordnet und den Messebesuch neu strukturiert. Sechs SCHAUplätze gliedern das Angebot und erleichtern die Orientierung für BesucherInnen. Themen aus Garten, Gesundheit, Freizeit, Genuss und Wein, Wohnen sowie Haushalt verbinden Beratung und Information mit interaktiven Elementen in klar voneinander abgegrenzten Bereichen. Geschäftsführer Nilly Nail erläuterte den neuen Ansatz: „Mit unseren neuen SCHAUplätzen haben wir ein Themensetting entwickelt, das die Energie des Frühlings nutzt und die gesamte Bevölkerung erreicht. Diese Struktur ist die Basis unserer Mehrjahresplanung: Wir werden die Angebotsqualität und -tiefe in den kommenden Jahren konsequent weiter ausbauen“, sagte Nail.
Garten und Floristik im Mittelpunkt des Auftakts
Der Messerundgang begann im SCHAUplatz Garten. Auf 800 Quadratmetern bewegen sich BesucherInnen zwischen Natursteinmauern, Wasserflächen und bepflanzten Beeten. Vier GartengestalterInnen präsentieren dort ihre unterschiedlichen Zugänge zur Gestaltung von Außenräumen. Naturnahe Anlagen, künstlerisch gestaltete Räume und funktionale Außenbereiche mit Sitzgelegenheiten oder Pools veranschaulichen die Vielfalt der Ansätze. Am Messewochenende vergeben eine Fachjury und das Publikum gemeinsam den GartenSCHAU!-Award.
Die BlumenSCHAU! stellt den floristischen Nachwuchs des Landeslehrlingswettbewerbs in den Mittelpunkt. Zwischen Werkbänken, frischen Schnittblumen und arrangierten Werkstücken zeigen Lehrlinge ihre floralen Entwürfe und geben Einblicke in handwerkliche Techniken und aktuelle Stilrichtungen.
Gesundheit als eigener Schwerpunkt
Mit „SCHAU! auf dich“ erhält der Gesundheitsbereich erstmals eine eigene Halle. Prävention, Ernährung, Bewegung und mentale Balance bilden den thematischen Rahmen. An den Beratungsstationen absolvieren BesucherInnen kurze Tests oder kommen mit ÄrztInnen und PflegeexpertInnen ins Gespräch. Überdimensionale Organmodelle veranschaulichen medizinische Zusammenhänge und das Gesundheitsforum greift Themen wie Geburtshilfe, Schlaganfall, Diabetes, Demenz und Ernährung auf.
In der Gesundheitshalle sieht Bürgermeister Markus Fäßler ein sichtbares Zeichen für den Wandel der Messeformate: „Es freut mich, dass unter der neuen Geschäftsführung sowohl Publikums- als auch Fachmessen weiterentwickelt und mit neuen Impulsen versehen werden. Dass dieses Konzept funktioniert, hat zuletzt die AustroMobil gezeigt und lässt sich nun auch in der neuen Gesundheitshalle erkennen."