Neubau der Halle 5

Mit der Beauftragung des Architekturbüros Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH für die Realisierung des Neubaus der Halle 5 im Dornbirner Messequartier wurde ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der „Sportachse“ im Messequartier gesetzt.

Das Projekt des Bregenzer Architekturbüros wurde aus insgesamt 21 eingereichten Projekten ausgewählt. Anstatt der ursprünglichen Renovierungsvariante entschieden sich die beiden Eigentümer Land Vorarlberg und Stadt Dornbirn im Frühjahr dieses Jahres für einen Neubau der bestehenden Infrastruktur, da sich dies als weniger aufwändig erwies. Die Baukosten für das Projekt sind mit rund 6,5 Millionen Euro festgelegt und werden vom Land und der Stadt im Verhältnis 60:40 getragen. Die Abbrucharbeiten beginnen im Anschluss an die Herbstmesse 2018. Die Fertigstellung soll rechtzeitig zur Weltgymnaestrada erfolgen, die vom 7. bis zum 13. Juli 2019 bereits zum zweiten Mal in Dornbirn stattfindet. 

FACTBOX

BaubeginnHerbst 2018
Investitionshöherund 6,5 Mio. Euro
InvestionsträgerStadt Dornbirn 40%, Land Vorarlberg 60%
BauherrinMesse Dornbirn GmbH
Jury-VorsitzenderArchitekt BSA SIA Beat Consoni
Fachpreisrichter

Architekt BSA SIA Beat Consoni, Architekt Dipl.-Ings. Rainer Köberl, Architekt Dipl.-Ing. Heinz Plöderl, Architekt Dipl.-Ing. Stefan Marte, Dipl.-Ing. Stefan Burtscher

SachpreisrichterMag. Karl Fenkart (Leiter Vermögensverwaltung Land Vorarlberg), Mag. Jürgen Albrich (Stadt Dornbirn, Sport und Freizeit) und Sabine Tichy-Treimel MSc (Geschäftsführerin Messe Dornbirn)
GewinnerBechter Zaffignani Architekten ZT GmbH

Impressionen:


Neue Hallen 9 bis 12

Die bemerkenswerte Kreativhandschrift von Marte.Marte Architekten vereint im Neubau der Hallen 9 bis 12 Zweckmäßigkeit, Ästhetik und Funktionalität. Die moderne Architektur und das Fassungsvermögen entsprechen den Anforderungen des Marktes.

Innovative Architektur

Insgesamt weist das Messequartier nach dem Neubau nun eine Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche von 34.000 m² in 15 Hallen auf, das Freigelände umfasst eine Fläche von 18.000 m².

Aufgrund der großen Kubatur waren innovative Planungsleistungen in Architektur und Statik notwendig. Die Hallen wurden als schlichte, aber architektonisch ansprechende und hochfunktionale Bauwerke errichtet, deren statisch anspruchsvolles Tragwerk aus Holz besteht. Die 4,5 Meter hohen und bis zu 66 Meter langen Leimholz-Fachwerkträger überspannen die Hallen ohne Stützen. Für die Innenverkleidung der Hallen wurde ebenfalls der Werkstoff Holz auf innovative Weise eingesetzt. Ergänzend wurde mit Beton und in der Fassade auch mit Metall gearbeitet. Der an die Halle 11 anschließende Ladehof garantiert eine optimale Hallen-Beschickung. 

Markante Ellipsen und rotes Foyer

In Form und Farbe spiegeln sich die markanten Halleneingänge im Inneren der neuen Messehallen wider. Zwei in der Farbe Rot gehaltene Ellipsen geben dem gesamten Messequartier eine architektonische und optische Einzigartigkeit: Vom Freigelände aus betritt man über ein elliptisch geformtes Portal das große Foyer 10 zwischen den neuen Hallen 9 und 11. Nach dem Durchschreiten der markanten Glasellipse befindet man sich in einem weiteren „Schmuckstück“ des Messequartiers: dem roten Foyer. Auf der Westseite stellt der kleinere dieser beiden Einschnitte einen weiteren Eingangsbereich in die neuen Hallen dar. 

FACTBOX

AbbruchSeptember 2015
Pre-OpeningHallen 9 bis 11 am 6. April 2017
Eröffnung21. Juli 2017
ArchitekturMarte.Marte Architekten
Kosten28 Mio Euro
KostenschlüsselStadt Dornbirn 10 Mio Euro, Land Vorarlberg 18 Mio Euro
Halle 93.000 m² Fläche
Halle 10Foyer mit 450 m² Fläche
Halle 114.800 m² Fläche, 11 m Raumhöhe, max. 9.000 Personen
Halle 12600 m² Fläche, erweiterbar auf 1.200 m²
HolzbauarbeitenARGE Kaufmann Bausysteme, Kaufmann Zimmerei & Tischlerei, Kaspar Greber, Sutter Holzbau

Besonderheiten

  • Der Neubau wurde von der renommierten Marte.Marte Architekten ZT GmbH realisiert.
  • Die neuen Hallen entstanden auf der bisherigen Fläche, das Messegelände wird somit nicht vergrößert.
  • Die neue Halle 11 ist mit einer Fläche von 4.800 Quadratmetern und einer Raumhöhe von 11 Metern die größte Veranstaltungshalle Vorarlbergs.
  • Der anschließende Ladehof hat eine Fläche von 1.000 Quadratmetern und ermöglicht eine optimale Hallen-Beschickung.
  • Bei der neuen Halle 11 beträgt die Spannweite des Tragwerks etwa 66 Meter, ohne dass Stützen in der Hallenmitte benötigt werden.
  • Eine hohe Bedeutung kommt dem Holzbau zu: Einerseits besteht das statisch anspruchsvolle Tragwerk aus Holz. Die darauf gelegten Leimholz-Fachwerkträger sind 4,5 Meter hoch und überspannen die Hallen ohne Stützen.
  • Andererseits ist auch die Innenverkleidung der Hallen vorwiegend in Holz gefertigt – der Werkstoff Holz wird damit auf innovative Weise mehrfach eingesetzt. Ergänzend wurde mit Beton und in der Fassade auch mit Metall gearbeitet.

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Impressionen:

Zeitraffer Video über die Abbrucharbeiten der Hallen

Am Montag, den 21.9.2015, begann der Abbruch der 40 Jahre alten Hallen 9 bis 12 die Bauarbeiten am Messegelände in Dornbirn. Innerhalb gut eines Jahres entstanden auf der bestehenden Fläche neue Veranstaltungshallen.

In wenigen Minuten zeigt das Zeitraffer-Video einen Überblick von den Anfängen des Abbruchs der Hallen bis zu den ersten Arbeiten am Neubau im März 2016. 


Neubau Hallen 9 bis 12

Ihr Ansprechpartner
Prok. Herbert Rella
Mitglied der Geschäftsleitung, Leitung Infrastruktur / Neubau
+43 5572 305-425

Neubau Halle 5

Ihr Ansprechpartner
Stefan Rippl MAS
Technik | Leitung
+43 5572 305-440

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